Mando Diao, Dirty Pretty Things, The Sounds
08. 06. 07 | Konzerte
Mando Diao,
Dirty Pretty Things, The Sounds
am 6. Juni 2007 in der Zitadelle Spandau
Sie hatten ohne uns angefangen. Aber wenn man bedenkt, dass Open Airs in der Stadt ja nicht zu lange gehen dürfen ist eine Startzeit von 19 Uhr schon okay. Nur waren wir halt eine halbe Stunde zu spät dran: The Sounds spielten schon. Anyway, ich bin sowieso kein Freund der Blondie-Sound&Look-Alikes, da mag ich das Original zu sehr. Also besorgten wir uns erstmal Bier, setzten uns an einen Biertisch und beguckten uns das sehr unterschiedliche Publikum. Vor der Bühne feierten die jüngeren Semester, die Leute weiter hinten konnten sehr gut ihre Eltern sein. Dazwischen klaffte eine Lücke, ich sah niemanden zwischen 25 und 40 Jahren. Dazu jede Menge Imbiss-Stände, hatte schon fast was Volksfest-Mäßiges, sogar ein Spanferkel drehte sich am Spieß und den Veganern neben mir den Magen um.
The Sounds brachten ihr Set zu Ende, wir schlenderten am Beleuchterturm vorbei weiter nach vorn, Dirty Pretty Things legten los. Schon eher mein Geschmack, ich sah sogar einen einsamen Crowdsurfer! Sie klangen live nicht ganz so sehr wie Mando Diao wie auf Platte, Zu "Bang Bang, You´re Dead" packten sie sogar eine Trompete aus. Fast schon schade dass Mando Diao das später auch machten. Doch zunächst: Umbaupause. Wir essen ein paar Nachos (vegan), trinken noch ein Bier (auch vegan) und drängen uns ein wenig nach vorn.

Viele junge Mädchen jetzt, schwarz-rot-geringelte T-Shirts, gelöste Stimmung. Nach kurzem Intro kommen die Schweden auf die Bühne und verursachen glückseliges Gekreische. Aber nix Mädchenmusik, sondern Rock. Die fünf Bandmitglieder werden von einem Percussionisten/Trompeter unterstützt, bringen routiniert ihre Melodie-lastigen Hits und sogar den schnauzbärtigen Mittfünfziger schräg hinter mir dazu die vielen "Yeahs!" in den Refrains mitzusingen. Ja, mich auch. Das rockt schon, wenn auch - wie gesagt - sehr routiniert. Sind halt auch Entertainer und schon ne Weile dabei, die Zugaben sind kalkuliert, und nach dem zweiten Block lässt man sich gern noch 5 Minuten auf der Bühne feiern. Nur ein Lied fehlte mir entschieden: Mr. Moon. Man kann halt nicht alles haben. Immerhin war ich vor Mitternacht zu Hause. bah
am 6. Juni 2007 in der Zitadelle Spandau
Sie hatten ohne uns angefangen. Aber wenn man bedenkt, dass Open Airs in der Stadt ja nicht zu lange gehen dürfen ist eine Startzeit von 19 Uhr schon okay. Nur waren wir halt eine halbe Stunde zu spät dran: The Sounds spielten schon. Anyway, ich bin sowieso kein Freund der Blondie-Sound&Look-Alikes, da mag ich das Original zu sehr. Also besorgten wir uns erstmal Bier, setzten uns an einen Biertisch und beguckten uns das sehr unterschiedliche Publikum. Vor der Bühne feierten die jüngeren Semester, die Leute weiter hinten konnten sehr gut ihre Eltern sein. Dazwischen klaffte eine Lücke, ich sah niemanden zwischen 25 und 40 Jahren. Dazu jede Menge Imbiss-Stände, hatte schon fast was Volksfest-Mäßiges, sogar ein Spanferkel drehte sich am Spieß und den Veganern neben mir den Magen um.
The Sounds brachten ihr Set zu Ende, wir schlenderten am Beleuchterturm vorbei weiter nach vorn, Dirty Pretty Things legten los. Schon eher mein Geschmack, ich sah sogar einen einsamen Crowdsurfer! Sie klangen live nicht ganz so sehr wie Mando Diao wie auf Platte, Zu "Bang Bang, You´re Dead" packten sie sogar eine Trompete aus. Fast schon schade dass Mando Diao das später auch machten. Doch zunächst: Umbaupause. Wir essen ein paar Nachos (vegan), trinken noch ein Bier (auch vegan) und drängen uns ein wenig nach vorn.

Viele junge Mädchen jetzt, schwarz-rot-geringelte T-Shirts, gelöste Stimmung. Nach kurzem Intro kommen die Schweden auf die Bühne und verursachen glückseliges Gekreische. Aber nix Mädchenmusik, sondern Rock. Die fünf Bandmitglieder werden von einem Percussionisten/Trompeter unterstützt, bringen routiniert ihre Melodie-lastigen Hits und sogar den schnauzbärtigen Mittfünfziger schräg hinter mir dazu die vielen "Yeahs!" in den Refrains mitzusingen. Ja, mich auch. Das rockt schon, wenn auch - wie gesagt - sehr routiniert. Sind halt auch Entertainer und schon ne Weile dabei, die Zugaben sind kalkuliert, und nach dem zweiten Block lässt man sich gern noch 5 Minuten auf der Bühne feiern. Nur ein Lied fehlte mir entschieden: Mr. Moon. Man kann halt nicht alles haben. Immerhin war ich vor Mitternacht zu Hause. bah