Whitest Boy Alive
„Whitest boy alive“ live in der Shoboxx DD am 09.05.2007

Wer noch nie in der Showboxx war, wird sich wundern wie klein und schmal die Location eigentlich ist und wieviele Leute dann tatsächlich reinpassen. Die Showboxx liegt direkt gegenüber des alten Schlachthofes, also auch gut erreichbar mit Bus, Bahn und zu Fuß ;-)
Als Vorband wurde uns „NEMO“ präsentiert, eine kultige englische Band, ganz im new-wave-glamour Style, als hätte man eine Zeitreise in die 80iger Jahre gemacht. Und wie eng die Hosen der 4 Herren waren, man oh man, die brauchen sich nicht wundern, wenn se am Abend dann 2 Oktaven höher singen können ;-) Die Musik jedenfalls war ordentlich rockig, wenn nicht sogar fast schon Punk, aber tanzbar und Sänger James Cook hat auch ordentlich dazu abgehottet, die Energie in Person. Er spielte sogar einen Song nur allein für „Gloria“, wenn du das also lesen solltest Gloria, dann freue dich! Wer auch immer du sein magst!
More Infos:
www.nemointernational.com
wba
Whitest Boy Alive glitzern ehern durch ihre Ruhe in Person, zum smarten Groove und unsaglich schönen Songs, einer länger als der andere und wenn man manche Songs nicht schon vom Album her kennen würde, würde man denken, das is alles live ausgedacht und performt, wobei ich denke, das es bei einigen Songs wirklich so war. Erlend Oye mit seiner riesen Brille wird nach und nach langsam warm und tänzelt dann doch ab und zu hin und her, tänzelt sogar mit uns im Publikum und stellt sich am späteren Abend als begeisterter Stagediver heraus. Liebe Leute, die ihr ihn vielleicht noch nie ohne Brille gesehen habt, oho! Sag ich nur, das is nich nur was für die Ohren ;-) Faszinieren tut mich natürlich auch das Zusammenspiel von WBA, um es mal mit Benjamin Soldans Worten zu umschreiben: „Groovy Mama Groovy!“ Erlend erzählt wie er zu dieser Art von Musik gekommen ist und das er vor ein paar Jahren die House-Musik für sich entdeckt und sich quasi verliebt hat. Aber ohne seine Gitarre und die drei anderen Herren, wäre WBA nich das, was sie sind, und um eins zwei 90iger Jahre Cover kamen wir dann auch nicht drum herum. War aber köstlich amüsant und irgendwie auch herzzerreißend. Das Rauchverbot, oder besser die Bitte des Nichtrauchens wurde von Erlend gefordert und wie mir zu Ohren gekommen ist, macht er das auf allen seinen Konzerten, der Stimme halber. Freut mich ein bisschen, da stinken die Klamotten nich ganz so doll. Nach 1 ½ h wollten se dann aufhören, aber das wollten wir natürlich nicht und obwohl se sich doch sehr haben bitten lassen sind se noch 2x rausgekommen und haben bis kurz nach 0 Uhr das Haus beschallt.
WBA arbeiten derzeit auch an einem neuen Album und ich bin sehr gespannt darauf. Für mehr Infos stöbert einfach unter
www.whitestboyalive.com und nutzt die Chance, diese Band mal live zu sehen – ein Ohrenschmaus vom Feinsten!!! (bea)


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