Two Gallants
Two Gallants
15. Mai 2007 im Postbahnhof (B)

Wie ich vor einigen Rezensionen schon erwähnt habe: Ich finde Sitzkonzerte komisch. Und dann noch im Postbahnhof, wo es keine aufsteigenden Ränge gibt und man auf Gedeih und Verderb davon abhängig ist dass der Vordermann kein Riese ist oder nen Afro hat. Und dann ist da noch die Tatsache, dass ich Two Gallents letztes Jahr im White Trash noch recht rockig fand, also nicht so hinsetzgeeignet. Aber diesmal: die Gitarre akustisch, das Schlagzeug sparsam, und nach der Hälfte der Zeit noch eine junge Frau am Cello. Das Problem dabei: Nach drei Liedern kennt man schon alle Akkorde des Abends, der Gesang offenbart auch nix Neues mehr und man würde Gott weiss was dafür geben wenn das Tempo wenigstens ein bissl anziehen würde. Ich bin seit 4 Uhr früh auf den Beinen und muss aufstehen und rumlaufen um nicht wegzudösen. Und ich bin nicht der einzige der sich an den Rand stellt, selbst in der ersten Reihe werden Plätze frei. Und wie ich mich nach vorn setze und neben mich schaue: ja, da schläft tatsächlich einer. Genug gemotzt, die Musik war ja trotzdem schön, vor allem dank Cello. Vielleicht wenn ich wacher gewesen wäre? ps
plants