Malcolm Middleton
04. 05. 07 | Konzerte
Malcolm
Middleton
30. April 2007 im Magnet (B)
Im Magnet habe ich seinerzeit (okay, letztes Jahr) Arab Strap gesehen, ein eher durchwachsenes Konzert mit mäßigem Sound und einem gelangweilten Malcolm Middleton, der sich während des Saiten-zupfens die Mitteilungen auf der Bühnentür durchgelesen hat. Auch die Vorband (Lucas in Love oder so ähnlich) war unterirdisch. Meine Erwartungen waren also relativ weit unten, aber nachdem das Album „A Brighter Beat“ schon sehr überraschend war, ging ich mit einem zarten Pflänzchen Hoffnung im Herzen zum Konzert.
Am Ende war es richtig geil. Fing schon mit dem Publikum an, war nicht so schrecklich voll dass man Probleme gehabt hätte das Bier in die erste Reihe zu kriegen, aber auch nicht so leer dass man sich vorm Künstler allein vorgekommen wäre. Danach die Vor-“band“: Strike The Colours. Im Prinzip Jenny Reeve solo, nur hin und wieder unterstützt von Stevie Jones an der Gitarre, wenn sie Geige spielt. Herrlich. Beide spielen auch in der Band von Malcolm Middleton, also nicht die schlechteste Support-Wahl.
Nach kurzer Pause gehts dann zum Hauptact - Malcolm himself. Er schaut schon ein wenig griesgrämig drein, aber dann gehts schon mal vorwärts mit E-Gitarre und ordentlich Druck vom Schlagzeug. Die Texte bleiben natürlich traurig bis melancholisch, und zwischen den Liedern verdreht er auch schon mal die Augen wenn eines seiner Bandmitglieder irgendwas nicht ganz so schnell und richtig macht wie er es gern hätte, aber je länger der Abend desto öfter ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht. Mein kleiner persönlicher Höhepunkt des Abends: Fight Like The Night, im Duett mit Jenny Reeve: to die for. Das Publikum übersät mit verträumten Gesichtern, wenn schon nicht tanzend, dann wenigstens kopfnickend. Er spielt hauptsächlich vom neuen Album, ich vermisse mein Favorit „Speed On The M9“, aber das hätte auch nicht so gut reingepasst, also sei´s drum. Nach dem Konzert schaffe ich es noch ihn und seine Bandmitglieder auf dem Tourplakat signieren zu lassen, und wisst ihr was? Er hat gelächelt. bah
30. April 2007 im Magnet (B)
Im Magnet habe ich seinerzeit (okay, letztes Jahr) Arab Strap gesehen, ein eher durchwachsenes Konzert mit mäßigem Sound und einem gelangweilten Malcolm Middleton, der sich während des Saiten-zupfens die Mitteilungen auf der Bühnentür durchgelesen hat. Auch die Vorband (Lucas in Love oder so ähnlich) war unterirdisch. Meine Erwartungen waren also relativ weit unten, aber nachdem das Album „A Brighter Beat“ schon sehr überraschend war, ging ich mit einem zarten Pflänzchen Hoffnung im Herzen zum Konzert.
Am Ende war es richtig geil. Fing schon mit dem Publikum an, war nicht so schrecklich voll dass man Probleme gehabt hätte das Bier in die erste Reihe zu kriegen, aber auch nicht so leer dass man sich vorm Künstler allein vorgekommen wäre. Danach die Vor-“band“: Strike The Colours. Im Prinzip Jenny Reeve solo, nur hin und wieder unterstützt von Stevie Jones an der Gitarre, wenn sie Geige spielt. Herrlich. Beide spielen auch in der Band von Malcolm Middleton, also nicht die schlechteste Support-Wahl.
Nach kurzer Pause gehts dann zum Hauptact - Malcolm himself. Er schaut schon ein wenig griesgrämig drein, aber dann gehts schon mal vorwärts mit E-Gitarre und ordentlich Druck vom Schlagzeug. Die Texte bleiben natürlich traurig bis melancholisch, und zwischen den Liedern verdreht er auch schon mal die Augen wenn eines seiner Bandmitglieder irgendwas nicht ganz so schnell und richtig macht wie er es gern hätte, aber je länger der Abend desto öfter ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht. Mein kleiner persönlicher Höhepunkt des Abends: Fight Like The Night, im Duett mit Jenny Reeve: to die for. Das Publikum übersät mit verträumten Gesichtern, wenn schon nicht tanzend, dann wenigstens kopfnickend. Er spielt hauptsächlich vom neuen Album, ich vermisse mein Favorit „Speed On The M9“, aber das hätte auch nicht so gut reingepasst, also sei´s drum. Nach dem Konzert schaffe ich es noch ihn und seine Bandmitglieder auf dem Tourplakat signieren zu lassen, und wisst ihr was? Er hat gelächelt. bah